1. Stillmami
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  3. Montag, 23. November 2015
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Liebe Nicole

Zuerst einmal herzlichen Dank für deine Tipps zum Thema kein Stuhlgang. Hat dann ziemlich schnell geklappt. :-)

Noch eine weitere Frage: Da ich im Januar wieder beginne 1 Tag zu arbeiten, möchte ich langsam mit dem abpumpen beginnen.

- ich werde immer nach dem Stillen abpumpen. darf ich dann auch die nichtgestillte Brust anpumpen oder gibts dann Milchüberschussprobleme?

- Milch von innerhalb 24h kann man ja zusammen leeren. Darf die Temperatur (z.B. frische und Kühlschrankmilch oder gar Tiefgefrorene) unterschiedich sein?

- Wenn ich später auftaue (ich mache mir einen grossen Vorrat) darf ich dann Milch von verschiedenen Tagen nehmen? (eben nicht oder?)

- kann ich die Milch im Gefrierfach des Kühlschrankes aufbewahren? (werde sonst nichts darin haben) wenn ja wie lange?

Stimmt das: gefrorene Milch am Vorabend für den nächsten Tag in den Kühlschrank und dann innerhalb 24h brauchen?

Lieben Dank für deine Antwort!

Einen schönen Tag




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Liebe Stillmami

Da bin ich froh, dass dein Sohn Stuhlgang hatte- ich hoffe, dass es sich wieder normalisiert.

Auf jeden Fall kannst du nun bereits mit abpumpen beginnen. Du brauchst allerdings nicht eine so grosse Menge an Muttermilch in der Gefriertruhe, weil an dem Tag, wo du arbeitest, solltest du im Rhythmus von deinem Sohn im Geschäft abpumpen.
Oft stillen die Frauen noch am Morgen, bevor sie zur Arbeit gehen. Am Abend und in der Nacht stillst du dann auch wieder. Am Arbeitstag kannst du die Muttermilch für die nächste Woche abpumpen und eine Reserve in der Gfrüri haben, welche im Notfall aufgetaut werden kann.

Ich würde dir eher empfehlen, 1x am Tag die 2. Seite abzupumpen. Schaue mal, wie viel Muttermilch du gewinnen kannst. Wenn du jedes Mal nach dem Stillen noch abpumpst, hast du ein Überangebot an Muttermilch. Daraus entsteht auch mal einen Milchstau.

Du kannst die Muttermilch von 24 Stunden zusammenschütten. Die empfohlene Aufbewahrungszeit richtet sich dann nach der zuerst gewonnen Milch (Datum von 1. Milchportion).

Du kannst Portionen von 60-120 ml Muttermilch einfrieren. Es spielt dabei keine Rolle, wenn du von verschiedenen Tagen deinem Sohn die Milch gibst. Ich würde dann einfach die "älteste" Muttermilch geben, aber Muttermilch darf 6 Monate und länger in der Gfrüri sein! Deshalb ist das oft gar kein Thema. Die Zusammensetzung der Muttermilch ändert sich zwar immer wieder mal, aber das sind so kleine Unterschiede, dass das keine Rolle spielt.

Genau, wenn du Muttermilch am Abend in den Kühlschrank stellst, dann kann sie langsam auftauen. Wenn es aber mal pressiert, kann man die Muttermilch auch unter kalten, dann immer wärmer werdenden Wasser auftauen. Aufgetaute Muttermilch im Kühlschrank lagern und diese innerhalb von 24 Stunden brauchen.

Frisch gewonnene Milch kann zu der gefrorenen gegeben werden, wenn die Menge der schon gefrorenen Milch grösser ist. Vor dem Zusammenschütten die frische Milch gut abkühlen lassen, damit die oberste Schicht der gefrorenen Milch nicht auftaut.


Ich hoffe, dass ich dir alle Fragen beantworten konnte. Sonst bin ich für weitere da.

Ich wünsche dir eine gute Zeit.

Liebe Grüsse

Nicole
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